Beobachtung von Planeten    

     

Mars, Münsterschwarzach, 23.3.2012, 21:30 MEZ, 250 / 5.400 mm, DMK, L, Canon 1000 Da RGB
Mars, Münsterschwarzach, 23.3.2012, 21:30 MEZ, 250 / 5.400 mm, DMK, L, Canon 1000 Da RGB

 

     
       
     

Auf den Seiten wurden jeweils die neuesten Bilder der letzten Jahre eingearbeitet. Dabei zeigen sie die wechselnde und vielfältige Gestalt unseres Planetensystems über die Jahre hinweg. Aktuelle Bilder sind von Mars und Saturn bei den Links zu finden. Jupiterbilder mit seinem Großen Roten Fleck ist hier verlinkt. 
                 

Merkur ist als schnellster unter den Planeten immer eine Herausforderung. Leider ist meist nicht mehr als ein waberndes, halbes Scheibchen zu sehen. Die Luftunruhe in der Nähe des Horizontes läßt oft nicht mehr zu.

Venus steht immer wieder als Glanzstück am Morgen- oder Abendhimmel. Manchmal ist sie auch bei Tage mit bloßem Auge zu sehen, wenn sie am hellsten strahlt. Ihre Phasen während ihres Umlaufes um die Sonne lassen sich leicht im Teleskop verfolgen.

Unser nächster äußerer Planet Mars ist sehr unterschiedlich zu sehen. Die letzten Oppositionstellungen 2007 und 2009 waren weniger gut, da der rote Planet weit von der Erde enfernt stand. Im Jahr 2005 konnte ich von Mars und seiner Drehung einen kleinen Film gewinnen. Eine Karte der Oberfläche ist dabei als Nebenprodukt entstanden. Zum Einsatz kamen verschiedene WebCams, das Programm Giotto und etwas Geduld über Monate hinweg.

Die Wolkenstrukturen auf Jupiter sind über die Jahre hinweg eine wandelnde Konstanz in meinen Beobachtungen geworden, dabei dürfen die Monde mit ihrem Schattenspiel nicht vergessen werden. Sonnenfinsternisse finden auf Jupiter relativ oft statt.

Saturn ist mit seinem Ring ein attraktives Objekt. Es ist zwar ein langes aber deshalb nicht minder interessantes Schauspiel, wie sich die Ringebene öffnet und dann nach Jahren wieder schließt. Der Umlauf seiner zahlreichen Monde ist immer ein Blick wert.

Uranus ist dem freien Auge meist unzugänglich. Dies gilt in jedem Fall für Neptun. Selbst mit dem Teleskop konnte ich bisher keinerlei Details auf ihren Oberflächen ausmachen. Einzig, dass sie größer sind als ein normaler Stern im Okular, das ist alles.

 

Planeten
Planeten mit dem C8 im Jahre 2004
 

 

 









 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


                                                                                                           

Tja, und Pluto, der zum Kleinplaneten Degratierten - den habe ich nur in drei ausgezeichneten Nächten im C8 an der Grenze zur Unsichtbarkeit "gesehen". Zugegeben, das Interesse an ihm ist ziemlich erloschen.