Beobachtung von Planeten
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| © P. Christoph Gerhard OSB |
| Mars, Münsterschwarzach, 23.3.2012, 21:30 MEZ, 250 / 5.400 mm, DMK, L, Canon 1000 Da RGB |
Auf den Seiten wurden jeweils die neuesten Bilder der letzten Jahre eingearbeitet. Dabei zeigen sie die wechselnde und vielfältige Gestalt unseres Planetensystems über die Jahre hinweg. Aktuelle Bilder sind von Mars und Saturn bei den Links zu finden. Jupiterbilder mit seinem Großen Roten Fleck ist hier verlinkt.
Merkur ist als schnellster unter den Planeten immer eine
Herausforderung. Leider ist meist nicht mehr als ein waberndes, halbes
Scheibchen zu sehen. Die Luftunruhe in der Nähe des Horizontes läßt oft
nicht mehr zu.
Venus
steht immer wieder als Glanzstück am Morgen- oder Abendhimmel. Manchmal
ist sie auch bei Tage mit bloßem Auge zu sehen, wenn sie am hellsten
strahlt. Ihre Phasen während ihres Umlaufes um die Sonne lassen sich
leicht im Teleskop verfolgen.
Unser nächster äußerer Planet Mars
ist sehr unterschiedlich zu sehen. Die letzten Oppositionstellungen 2007 und 2009 waren
weniger gut, da der rote Planet weit von der Erde enfernt stand. Im
Jahr 2005 konnte ich von Mars und seiner Drehung einen kleinen Film gewinnen. Eine Karte
der Oberfläche ist dabei als Nebenprodukt entstanden. Zum Einsatz kamen
verschiedene WebCams, das Programm Giotto und etwas Geduld über Monate
hinweg.
Die Wolkenstrukturen auf Jupiter
sind über die Jahre hinweg eine wandelnde Konstanz in meinen
Beobachtungen geworden, dabei dürfen die Monde mit ihrem Schattenspiel
nicht vergessen werden. Sonnenfinsternisse finden auf Jupiter relativ
oft statt.
Saturn
ist mit seinem Ring ein attraktives Objekt. Es ist zwar ein langes aber
deshalb nicht minder interessantes Schauspiel, wie sich die Ringebene
öffnet und dann nach Jahren wieder schließt. Der Umlauf seiner
zahlreichen Monde ist immer ein Blick wert.
Uranus
ist dem freien Auge meist unzugänglich. Dies gilt in jedem Fall für
Neptun. Selbst mit dem Teleskop konnte ich bisher keinerlei Details auf
ihren Oberflächen ausmachen. Einzig, dass sie größer sind als ein
normaler Stern im Okular, das ist alles.
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© P. Christoph Gerhard OSB  |
Planeten mit dem C8 im Jahre 2004
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Tja, und Pluto, der zum Kleinplaneten Degratierten - den habe ich nur in drei ausgezeichneten Nächten im C8 an der Grenze zur Unsichtbarkeit "gesehen". Zugegeben, das Interesse an ihm ist ziemlich erloschen.