Hochwasser im Kloster
Am Vorabend zum liturgischen Fest der Taufe des Herrn, war das Thema Wasser auch von einer anderen Seite aus von großer Relevanz. Das Tauwetter mit gleichzeitigem Regen hat auch die Abtei Münsterschwarzach stark betroffen. Am Samstag, dem 8. Januar sammelte sich nahe der Voltigierhalle eine große Wassermenge aus den umliegenden überschwemmten Feldern. Für den nahe gelegenen Fairhandel und den Vier-Türme-Verlag bestand Überschwemmungsgefahr. Auch die Pferde, Schafe und Ziegen waren bedroht. Die Wassermassen stauten sich so schnell auf, dass es für die Abtei das größte Hochwasser seit fast 30 Jahren war.
Um 16 Uhr musste die Werkfeuerwehr der Abtei unter Leitung von Kommandant Bruder Alois-Maria in Vollbesetzung ausrücken. Die Mönche tauschten ihren Habit mit der Feuerwehruniform. Unterstützt wurde die Feuerwehr der Abtei von der Gemeindefeuerwehr Münsterschwarzach. Bis zum frühen Morgen wurden die Wassermassen aus dem Sammelbecken gepumpt. Als die Sonne aufging, war die Gefahr gebannt. Im Sinne des Ora et Labora (Bete und Arbeite) packten die Mönche handfest zu und konnten größeren Schaden abwenden.