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Die Abtei Münsterschwarzach


Im Jahr 1913 gründeten Missionsbenediktiner aus St. Ottilien das 1803 unter Napoleon aufgehobene Kloster Münsterschwarzach neu. Damit setzte sich in Schwarzach am Main eine fast 1200 Jahre alte Klostertradition fort. Heute ist unsere Benediktinerabtei eines der bedeutendsten Klöster im deutschsprachigen Raum. Für die Region Mainfranken ist sie geistliches Zentrum, aber auch ein touristisch sowie wirtschaftlich bedeutender Faktor. Rund 10.000 Übernachtungsgäste im Gästehaus, sowie über 200.000 Tagesbesucher zeugen davon.

Insgesamt gehören zur Abtei Münsterschwarzach 125 Mönche. Davon leben 90 Mönche in der Abtei und den abhängigen Häusern, 35 Mönche leben in den Missionsklöstern in aller Welt. Von den Mönchen sind 44 Priester (Patres) und 81 Brüder. (Stand: April 2014)

Die Abtei Münsterschwarzach liegt im Markt Schwarzach a. Main und gehört zum Landkreis Kitzingen.

Klosterbetriebe

Nach dem benediktinischen Grundsatz „ora et labora“ (bete und arbeite) leben wir Mönche von unserer Hände Arbeit. Die Palette der über 20 Klosterbetriebe reicht von Bäckerei, Metzgerei, Landwirtschaft, über Zimmerei, Schreinerei, Elektrowerkstatt, bis hin zum kunsthandlichen Bereich mit der Goldschmiede, der Buch- und Kunsthandlung, der Druckerei Benedict Press, dem Vier-Türme-Verlag oder dem Gästehaus. Dem Auftrag Benedikts, die Jugend zu bilden, wird unter anderem das Egbert-Gymnasium gerecht.

Über 300 Angestellte beschäftigt das Kloster. International bekannt ist Münsterschwarzach heute auch durch seine spirituellen Autoren, allen voran Pater Anselm Grün.

Missionsarbeit

Doch die wirtschaftliche Blüte der Abtei ist kein Selbstzweck. Sie ermöglicht uns Mönchen eine tatkräftig Missionsarbeit mit vielen Projekten aus dem Bereichen Seelsorge, Erziehung, Bildung oder Gesundheitsfürsorge in vier Kontinenten. Eingehende Spenden kommen voll diesen Zwecken zugute.

Auch im fairen Handel ist die Abtei mit der eigenen Fair-Handel-GmbH europaweit ein gefragter Großhändler. Für uns Mönche ist das unser Beitrag zur globalen Gerechtigkeit und für hunderte kleiner Projektpartner die Lebensgrundlage.

Das Wappen der Benediktinerabtei Münsterschwarzach

Abteiwappen

Das untere Feld mit den zwei gekreuzten Abtsstäben weist auf die beiden Klöster hin, aus denen Münsterschwarzach hervorgegangen ist: auf das um 788 an der Stelle des heutigen Klosters errichtete Frauenkloster und das 816 in Megingaudshausen gegründete Benediktinerkloster, dessen Mönche später ins aufgelassene Frauenkloster übersiedelten.

Der Löwe erinnert an das fränkische Adelsgeschlecht der Mattonen, welche das Frauenkloster in Münsterschwarzach und das Männerkloster in Megingaudshausen gründeten.

Der Adler lenkt den Blick auf den Würzburger Bischof Adalbero (1045-1090), der zusammen mit Abt Egbert (1047-1077) Münsterschwarzach zur hohen Blüte führte.

 
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