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85. Geburtstag von P. Cornelius

Ein Leben für die Schule: P. Cornelius Hörnig OSB wird 85 Jahre alt.

P. Cornelius Hörnig feiert am 19. August in der Benediktinerabtei Münsterschwarzach seinen 85. Geburtstag. Als Josef Hörnig wurde er am 19. August 1936 in Wertheim geboren. Aufgewachsen ist er in Stadtprozelten. Von 1947 bis 1951 besuchte er das Gymnasium in Münsterschwarzach, anschließend ein Gymnasium in Würzburg und wohnte im Internat St. Benedikt. Nach dem Abitur trat er 1956 in die Abtei Münsterschwarzach, wo schon ein Onkel von ihm, Pater Theophil Lamm lebte, ein.

Pater Cornelius bemerkt zu seinem Klostereintritt: „Dieses Ziel hatte ich mir bereits in der Kindheit gesetzt. Ich bin ohne große Zwischenzeiten von der Schule weg direkt ins Kloster gegangen.“  1960 hat er sich durch die ewigen Gelübde der Abtei auf Lebenszeit angeschlossen. Die Diakonatsweihe erhielt er vom damaligen Würzburger Diözesanbischof Julius Döpfner, der Missionsbischof Aurelian aus Südafrika weihte ihn 1962 zum Priester. Von 1967 bis 1973 bereitete sich Hörnig auf die schulische Laufbahn als Gymnasiallehrer vor. Er studierte an der Würzburger Universität Latein und Geschichte, beide Fächer schloss er mit dem Staatsexamen ab. Das ganze aktive Klosterleben von Pater Cornelius gehörte der Jugend, der Erziehung und der Schule. Zuerst als Regens des Internates St. Maurus, dann als Lehrer und schließlich von 1979 bis 2002 als Direktor des Egbert-Gymnasiums.

Pater Cornelius war ein Schulmann mit „Leib und Seele“.  In seine Zeit als Direktor fiel auch die Entscheidung  über den Ausbau des Egbert-Gymnasium zu einem Voll-Gymnasium mit Abitur, was Pater Cornelius neben dem schulischen Betrieb viel Kraft und Entscheidungen abverlangte. Nach dem Ausscheiden aus dem Egbert-Gymnasium setzte sich Pater Cornelius noch nicht zu Ruhe. Er ging nach Jerusalem und wirkte dort von 2002 bis 2008 im Benediktinerkloster Dormitio Abtei in Jerusalem. Nach seiner Rückkehr übernahm er die Aufgabe als mitarbeitender Priester in der Klinikseelsorge der Missionsärztlichen Klinik Würzburg mit Mönchberg-Kinderklinik. Seit 2012 lebt er in der Klostergemeinschaft der Benediktiner-Abtei St. Georgenberg-Fiecht in Tirol und ist in der dortigen Mönchsgemeinschaft noch aktiv tätig.  Pater Cornelius beabsichtigt in der nächsten Zeit nach Münsterschwarzach zurückzukehren und in seinem Heimatkloster den Lebensabend zu verbringen.