Gedenkstele aus der Metallwerkstatt

Der "Weg der Erinnerung" in Würzburg soll die die Deportationen der jüdischen Menschen erinnern. Nun wurde ein neuer Ort eingeweiht.

Eine Gedenkstele aus der Metallwerkstatt der Abtei Münsterschwarzach soll künftig auf dem "Weg der Erinnerung" in Würzburg an die Deportation von Juden in der Zeit von 1941-1945 erinnern. Der "Gedenkort Aumühle" ist mittlerweile der fünfte Ort des gut zwei Kilometer langen Weges.

Die Strecke soll den Weg nachempfinden, den die jüdischen Mitbürder zur damaligen Zeit vom Sammelplatz am heutigen Friedrich-Ebert-Ring bis zum ehemaligen Güterbahnhof zurückgelegt haben. Weitere Stationen sind die Martin-Luther-Straße, der Hauptfriedhof sowie der Berliner Ring.

Am Startpunkt steht ein Denkmal von P. Meinrad Dufner OSB, der auch die Stelen an den jeweiligen Gedenkorten entwarf. Die Aussparungen an den Stelen sind den Steinen nachempfunden, die in der jüdischen Tradition auf die Grabsteine der Verstorbenen gelegt werden. 

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