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Laurentiustränen: Sternschnuppennächte im August

Rund um den Gedenktag des heiligen Laurentius am 10. August zeigt die Natur ein besonderes Ereignis.

Der Himmel weint Laurentiustränen - so werden im Volksmund die Sternschnuppennächte im August bezeichnet. Der Hintergrund: In der ersten Augusthälfte taucht die Erde in die Staubwolke des Kometen Swift-Tuttle und bekommt jede Menge seiner interplanetaren Teilchen ab. In der Erdatmosphäre erzeugen die sehr schnellen Teilchen Sternschnuppen, die um den Laurenzitag am 10. August verstärkt auftreten. "Perseiden" heißen die Sternschnuppen (Meteore) deshalb, weil sie scheinbar aus dem Sternbild des Perseus kommen. 

Der Höhepunkt wird in der Nacht von den 12. auf den 13. August in den frühe Morgenstunden zwischen 1 Uhr und 4 Uhr nachts erwartet. Aber bereits ab 22 Uhr sind einzelne Sternschnuppen zu sehen. Klosterastronom P. Christoph Gerhard hat Tipps für die Sternschnuppenbeobachtung. "Am besten Richtung Nordosten schauen und damit keine Nackenstarre eintritt, ist ein Liegestuhl zu empfehlen. Wer einen Fotoapparat zur Hand nehmen möchte sollte ihn mit einem Weitwinkelobjektiv mit Scharfstellung auf Unendlich auf ein Stativ montieren und ca. eine halbe Minute Belichtungszeit verwenden (hängt von der Helligkeit des Himmelhintergrundes ab)." Ein Fernglas oder gar Teleskop bräuchten Beobachter nicht, nur einen dunklen Ort, bei dem wenig anderes Licht stört.

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