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Mönche besichtigen Baustelle des EGM

Was passiert eigentlich am EGM? Eine exklusive Baustellenführung hat der Konvent der Abtei Münsterschwarzach am Samstag bekommen.

Achtzehn Mitbrüder einschließlich Abt Michael sind am Samstag vom leitenden Architekten Reinhold Jäcklein mit seinen beiden Mitarbeitern Stephan Hofmann (Bauleitung) und Sebastian Sterk (Planung und Sicherheitskoordinator) durch die Baustelle am Egbert-Gymnasium geführt worden. Mit großem Interesse und dem Hintergrundwissen aus den Planungen verfolgten sie den Erklärungen Jäckleins zum derzeitigen Stand der Bauarbeiten. Der Bauleiter Stephan Hofmann wies darauf hin, dass derzeit fast alle Arbeiten im Rahmen des Zeitplanes seien.

Den Rundgang begann die Gruppe vor der ehemaligen Küche von St. Maurus in dem auch längere Zeit an die vierzig Flüchtlinge in der Abtei Münsterschwarzach untergebracht waren. Das Gebäude ist mittlerweile fast vollständig entkernt und für den Wiederausbau vorbereitet worden. Die letzten Rückstände von Schadstoffen belasteten Materialien werden in den nächsten Tagen ausgebaut werden.

Im Innenhof des Gymnasiums zum Recollectio-Haus erklärte Architekt Reinhold Jäcklein die Vorgehensweise über den Abbruch hinaus zum Ausbau des gesamten Gebäudes. Auf beiden Seiten wird es um etwa zwei Meter verbreitert, damit die Klassenzimmer den von der Regierung gewünschten Zuschnitt bekommen. Dazu mussten die Außenwände entfernt werden, die Statik neu berechnet werden und es werden nun schon die ersten neuen Stützen auf die schon erweiterte Bodenplatte betoniert.

Im Bau D wird erstmals ein Aufzug eingebaut werden. Die dazu erforderlichen Maßnahmen wurden vor Ort erläutert. Nicht wenig staunten Br. Edmar und Br. Anselm, die beim Bau des Gymnasiums vor etwa 55 Jahren dabei waren, als sie die Lichthöfe im Bau D von innen sahen: sie sind noch heller und weiter geworden. Aufgrund der gezeigten Pläne konnte man sich auch eine Vorstellung davon machen, wie es in Zukunft im Bau aussehen könnte. Ein wichtiges Thema war, wie viele Klassenräume entstehen werden. Darauf konnte Br. Jeremia-Martin detailliert Auskunft geben, denn durch die laufenden Bauarbeiten werden den Schülern des Egbert-Gymnasium in relativ kurzer Zeit viele neue Unterrichtsräume zur Verfügung stehen.

Die Belastungen von Abbruchmaterial durch Schadstoffen und deren Entsorgung wurde von Reinhold Jäcklein und Sebastian Sterk, der selbst Schüler des EGM war näher erläutert. Dabei haben sich die Sicherheitsanforderungen beim Ausbau von belasteten Bauschutt wesentlich erhöht und die Entsorgungskosten sind mittlerweile sehr gestiegen.

Zum Abschluss der Führung bedankte sich Abt Michael bei Reinhold Jäcklein und seinen Mitarbeitern für die informative Führung und wünschte einen weiteren guten Verlauf der Bauarbeiten ohne Unfälle und Verwerfungen.

Von P. Christoph Gerhard OSB 

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