Adventskalender

Adventskalender am 1. Dezember

Am ersten Adventssonntag hören wir ein apokalyptisches Evangelium. Da geht es um die Katastrophen, denen wir ausgesetzt sind. Der Text beschreibt, wie es uns heute in dieser aufgewühlten Welt geht. Da jagt eine Katastrophe die andere. Doch Jesus sagt: „Wenn das alles geschieht, dann wisst, dass er nahe bei der Tür ist.“ (Mt 24,33) Die Einheitsübersetzung deutet es so: „So erkennt ihr, dass das Ende der Welt nahe ist.“ Das klingt bedrohlich.

Der ursprüngliche Text ist jedoch eine tröstliche Botschaft. Bei allem, was wir hier an Schlimmen erleben, sollen wir wissen, dass Jesus uns nahe ist. Jesus öffnet uns die Tür, damit wir nicht fixiert bleiben auf das Bedrohliche, das wir erleben, sondern durch die Türe schauen auf den, der uns nahe ist. Wenn er uns nahe ist, dann kommt uns das Bedrängende nicht so nahe, dann spüren wir: In keiner Situation sind wir allein. Gerade wenn wir nicht durchblicken, sollen wir vertrauen, dass Jesus an der Türe steht, damit wir auf ihn schauen und nicht auf das, was uns ängstigt.

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