Laufende Hilfsprojekte

Projekt des Monats Mai / Unterernährung und Krankheit sind in den Hochanden noch immer ein großes Problem / Hilfe wird auf weitere Dörfer ausgeweitet

Auf mehr als 4000 Metern Höhe ist das Leben hart. Umso wichtiger sind gesunde Ernährung und grundlegende medizinische Versorgung, vor allem für Kinder. Unsere Partnerorganisation Inti Raymi hat bereits vor Jahren im Ort Tinki eine Gesundheitskampagne gestartet. Mit Schulküchen, die gesunde, nahrhafte Speisen anbieten; mit Aufklärung über Hygiene und gesundes Leben; mit Medikamenten. Jetzt wollen Jano Vasquez-Kellhammer und sein Team dieses Programm ausweiten auf entlegene Dörfer in der Region. Dazu sind sie auf Unterstützung angewiesen.

Die Menschen in den Hochanden leben abseits der Zentren. Aber nicht so abseits, dass nicht illegale Goldhändler Korruption, Kinderarbeit und Schmuggel in die Region bringen würden. Minderwertige, zuckerhaltige Lebensmittel führen zu Karies und Mangelernährung. Dagegen geht Inti Raymi vor. 

In einer nächsten Stufe der Gesundheitskampagne will Jano Vasquez-Kellhammer in weiteren Orten Aufklärungsarbeit leisten. In Zusammenarbeit mit den örtlichen Lehrkräften werden Ausweispapiere für die Kinder ausgestellt, damit sie wenigstens ein Anrecht auf die staatliche Gesundheitsversorgung haben. Sodann geht es auch schlicht um Lebensmittelversorgung. Dazu sollen Schulgärten angelegt werden, in denen Quinoa angebaut wird. Das ist das traditionelle Getreide Perus, das auch in hohen Lagen gut gedeiht, das aber aus der Region um Tinki weitgehend verschwunden ist. Quinoa gilt in Deutschland derzeit als nährstoffreiches „Superfood“, weil es so gesund ist.

 Noch immer sind Kinder unter fünf Jahren in der Gegend zu 80 Prozent unterernährt, erklärt Jano Vasquez-Kellhammer. Mit der Folge, dass sie nicht nur kleiner sind als gut ernährte Kinder, sondern auch anfälliger für Infektionskrankheiten. Mit dem Maßnahmenbündel aus Aufklärung, Ernährungshilfen und Vorsorgepaketen mit Hygieneartikeln und Medikamenten sollen die Kinder in den Hochanden für das Leben unter den extremen Bedingungen gestärkt werden.

 Die Missionsbenediktiner Münsterschwarzach unterstützen das Projekt nach Kräften. Wenn Sie dazu beitragen wollen, dass Inti Raymi sein Gesundheitsprogramm auf weitere Dörfer ausweiten kann, dann geben Sie bei Ihrer Spende das Stichwort „Peru“ an. 

Kontakt

Abtei Münsterschwarzach
Schweinfurter Str. 40
97359 Münsterschwarzach
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