Aktuelles Ökoprojekt

Abteiwerkstätten für freiwillige Leistungen im Umweltschutz gewürdigt

Regierungspräsident Paul Beinhofer überreichte Urkunden für Spenglerei, Schreinerei, Metallwerkstadt, Elektrowerkstatt und Tüncherei

Am 31. Januar 2007 wurden in der Abtei Münsterschwarzach im Festsaal des Balthasar-Neumann-Baus für die 5 Abteiwerkstätten und 5 weitere Betriebe der Region von Dr. Paul Beinhofer die Urkunden für ihr Umweltengagement überreicht. Die Abteibetriebe sind damit die ersten kirchlichen Einrichtungen in Bayern, die in den Umweltpakt aufgenommen wurden.

Insgesamt 10 weitere Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen haben sich durch besondere freiwillige Leistungen auf dem Gebiet des Umweltschutzes für die Teilnahme am Umweltpakt Bayern qualifiziert, für den am 25.10.2005 von der Bayerischen Staatsregierung und der Bayerischen Wirtschaft bereits die dritte Fünf-Jahres-Periode eingeläutet wurde. Die Spanne der Betriebe, die diesmal ihre Urkunde erhalten, ist groß. Allein die Abtei Münsterschwarzach ist mit einer Elektrowerkstatt, Metallwerkstatt, Schreinerei, Spenglerei und einer Tüncherei als jeweiligen Betriebseinheiten dabei. In Unterfranken beteiligen sich damit aktuell rund 430 Betriebe am Umweltpakt Bayern. In ganz Bayern sind es über 4.300 Betriebe. Der überwiegende Teil der Betriebe stammt dabei aus dem Handwerk (rund 80 %).
"Kerngedanke des Umweltpaktes Bayern ist es, auf freiwilliger Basis einen ganzheitlichen Ansatz für den Umweltschutz in den Betrieben zu verankern. Ich freue mich, dass es uns in enger Abstimmung mit den Kammern und der Wirtschaft gelungen ist, auch in Unterfranken den Umweltpakt zu einem Erfolgsmodell zu machen. Die teilnehmenden Unternehmen, darunter auch zahlreiche kleinere und mittlere Betriebe, leisten einen wichtigen Beitrag für den Umweltschutz und damit für den Standort Unterfranken“, so Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer bereits im Vorfeld die Urkundenaushändigung. „Zunehmend wird deutlich, dass umweltbewusstes Management nicht nur zu einer systematischen Erfassung und Verringerung der Umweltauswirkungen des Betriebes führt, sondern immer auch eine Kostensenkung oder Entlastung für das Unternehmen bedeutet. Eine umweltorientierte Wirtschaftsweise der Betriebe wird in der Bevölkerung dabei vermehrt als selbstverständlicher Standard vorausge-setzt und von den Kunden als solches auch honoriert. Die Zugehörigkeit zum Umweltpakt Bayern ist daher nicht nur für die Wirtschaftlichkeit der Betriebe ein Gewinn, sondern immer auch ein Aushängeschild für ihr anspruchsvolles und kundenorientiertes Niveau", so der Regierungspräsident weiter.
Häufig amortisieren sich die erforderlichen Umweltinvestitionen bereits im ersten Jahr. Die Einsparpotentiale sind unabhängig von der Branchenzugehörigkeit des Betriebes und auch nicht auf eine bestimmte Unternehmensgröße beschränkt.

Weitere Hintergrundinformation:
Die Bayerische Staatsregierung und die bayerische Wirtschaft haben am 25.10.2005 (nach den Vorgängern in den Jahren 1995 und 2000) einen dritten Umweltpakt Bayern mit dem Schwerpunktthema „umweltverträgliches Wirtschaftswachstum“ geschlossen. Ein wesentliches Ziel des neuen, bis ins Jahr 2010 fortgeschriebenen Umweltpaktes ist es, den fachlichen Dialog zwischen Staat und Wirtschaft zu vertiefen und die Belange des Umweltschutzes und der Wirtschaft abzustimmen. Mit dem Umweltpakt Bayern soll insbesondere der kooperative betriebliche Umweltschutz ausgebaut und eine dauerhafte umweltverträgliche Entwicklung der Unternehmen sinnvoll gefördert werden. Dazu müssen Ziele und Inhalte des Umweltpaktes auf regionaler und kommunaler Ebene verstärkt bekannt gemacht werden.
Umfassende weitergehende Informationen zum Umweltpakt Bayern einschließlich einer Übersicht aller bisher beigetretenen Betriebe finden Sie im Internet unter: http://www.umweltpakt.bayern.de.
Ansprechpartner bei der Regierung von Unterfranken zum Umweltpakt Bayern für 0931 3801262; den Regierungsbezirk Unterfranken ist Dietmar Scheid
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