Benediktinische Mission weltweit

Die Kongregation der Missionsbenediktiner von St. Ottilien, zu der auch die Abtei Münsterschwarzach seit 1901 gehört, trägt die Missionstätigkeit schon im Namen. Vor über 100 Jahren gingen die ersten Mönche nach Tansania. Der Anfang einer weltweiten Aussendung und Vernetzung. Es folgten Südkorea Anfang des 20. Jahrhunderts und Südamerika in den 1920ern.

Heute gehören 55 Klöster in 20 Ländern auf vier Kontinenten zur Kongregation. Unsere Missionsklöster sind gesellschaftliche und geistliche Zentren geworden, in denen wir in Worten und Werken Zeugnis von der Liebe Gottes geben. Wir sind da für die Menschen. Aus unserer Abtei leben Mitbrüder zeitweise oder dauerhaft in unseren Missionsklöstern.

Christus ist das Licht der Völker und das Heil der Welt. Durch unsere Missionsarbeit nehmen wir an seiner Sendung teil. Wir sind im Bildungswesen, in Gesundheitsdiensten und im Sozialbereich tätig. Wir streben nach Frieden, indem wir den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen Kulturen und Religionen fördern. Wir tragen Sorge für die Welt als unser gemeinsames Haus und einen nachhaltigen Umgang mit der Schöpfung (aus den Konstitutionen der Benediktinerkongregation von St. Ottilien).

In der Abtei Münsterschwarzach informiert die Missionszeitschrift "Ruf in die Zeit" anhand eines bestimmten Themas über die Mission. Die Zeitschrift erscheint viermal im Jahr und kann kostenlos per Post abonniert oder als PDF heruntergeladen werden.

Helfen

Wir wünschen uns ein gerechtes Leben für alle. Deshalb unterstützen wir Missionsbenediktiner mit Ihrer Hilfe Menschen in Not.


Aktuelles aus der Mission

Wohnungen für das Krankenhauspersonal

Münsterschwarzacher Hilfsprojekt/ Wohnraum für Angestellte des Krankenhauses in Peramiho.

Neuer "Ruf in die Zeit": Wo Gott sein Zelt aufgestellt hat

„Wo wohnst du?“, fragen die Jünger ihren Meister, und so fragt auch der neue „Ruf in die Zeit“. In Beiträgen über ein Slum in Nairobi, über Straßenmission in Berlin-Kreuzberg oder über die „Tiny-House“-Bewegung gehen Autoren der Frage nach, worauf es ankommt im Leben.

Treffen der Missionsprokuratoren

Die Missionsprokuratoren der Klöster in der Kongregation von St. Ottilien sind zuständig für die Verbindungen zu den Klöstern und Partnerkirchen in Übersee. Nun kamen diese zu einem Treffen in Münsterschwarzach zusammen.


Unsere Stärken

In unseren Missionsklöstern sind wir direkt vor Ort. Wir kennen die Menschen und deren Probleme. Durch enge Zusammenarbeit, den persönlichen Kontakt und eine eigene Infrastruktur können wir schnell und effizient helfen.

Viele Menschen aus der lokalen Bevölkerung haben sich unseren Gemeinschaften angeschlossen. In Betrieben, wie etwa dem Krankenhaus in Ndanda oder Peramiho, arbeiten weltliche Mitarbeiter und Mönche miteinander auf Augenhöhe. Gemeinsam helfen wir dort, wo die Not am größten ist.

Wir sind weltweit vernetzt, unterstützen uns gegenseitig und fördern einen Lernprozess im interkulturellen Austausch und Dialog. Regelmäßig besuchen Mönche aus der Abtei die Missionsklöster oder leben für einige Zeit dort.

Vor Ort leben Mönche verschiedener Nationalitäten in den klösterlichen Gemeinschaften. Sie stellen ihr Leben in den Dienst an der Entwicklung benachteiligter Regionen, nicht nur als Seelsorger, sondern auch für Bildung, Gesundheit und Umwelt.

"Das ist Mission: Den Menschen lieben, ihn heilen, ihn unterweisen, ihn selbstbewusst machen, ihn erziehen, in ihm das Gefühl der Solidarität entwickeln, ihn würdig machen und frei, fähig zur Antwort auf seine ewige Bestimmung. Das ist Mission."
Michael Kayoya, Priester aus Burundi, 1972 ermordet

Ruf in die Zeit

Viermal im Jahr erscheint unsere Klosterzeitschrift "Ruf in die Zeit". Jede Ausgabe widmet sich einem bestimmten Thema und informiert über unsere Missionsarbeit weltweit. Darüber hinaus finden sich sprituelle Impulse und Neuigkeiten aus dem Konventsleben. 

Über den untenstehenden Button können sie Berichte lesen, den "Ruf in die Zeit" abonnieren oder abbestellen und ältere Ausgaben als PDF downloaden.

Hilfsprojekte

Eine unserer Hauptaufgaben in der Missionsprokura ist die Unterstützung von Projekten in Übersee. Gemeinsam mit den Missionaren vor Ort helfen wir dort, wo es am nötigsten ist. Viele Projekte konnten wir mit Ihrer Unterstützung bereits finanzieren und umsetzen.

Über den Link können Sie sich über laufende und aktuelle Hilfsprojekte informieren und lesen, welche Projkekte bereits erfolgreiche realisiert wurden.

Weltweit vernetzt

Missionarisches Mönchtum auf vier Kontinenten - und das seit über 140 Jahren. Während unsere ersten Klöster zu gesellschaftlichen Zentren wuchsen, wurden unsere Mitbrüder in den vergangenen Jahren an neue Orte ausgesandt. Mittlerweile sind wir in 20 Ländern tätig.

Über diesen Link können erhalten Sie weitere Informationen über die einzelnen Klöster unserer Kongregation.

Die Abtei Münsterschwarzach ist eines von 55 Klöstern, die sich zur Benediktinerkongregation von St. Ottilien zusammenschlossen haben. Sitz der Kongregation ist St. Ottilien. Alle vier Jahre versammeln sich die Äbte und Konventualprioren sowie die Delegierten der zur Kongregation gehörigen Gemeinschaften zum Generalkapitel, dem Träger der höchsten Gewalt der Missionsbenediktiner. 

Im Jahr 2012 hat das Generalkapitel Jeremias Schröder zum Abtpräses der Kongregation gewählt, der die Kongregation nach außen und innen vertritt. Ihm ist als Unterstützung ein Kongregationsrat zur Seite gestellt, dem auch Abt Michael Reepen und Missionsprokurator P. Noach Heckel angehören.  

"Lumen Caecis" - "Licht den Blinden" lautet das Motto der Missionsbenediktiner. Die Gründer verbanden damit die Legende der heiligen Ottilie. Sie soll blind geboren und bei der Taufe das Augenlicht empfangen haben. Der Missionsauftrag der Kongregation wird ebenfalls im Motto verdeutlicht: Das Evangelium bringt Licht in die Seele der Menschen.

Ursprünglich waren Kongregation und Erzabtei St. Ottilien als "Mutterkloster" enger verbunden. Sie hatten etwa das gleiche Wappen und der Abt von St. Ottilien war immer gleichzeitig Abtpräses.

Seit der Trennung dieser Ämter 2012 gibt es ein neues Wappen: Das tradionelle Zeichen der Missionsbenediktiner von St. Ottilien findet sich nach wie vor auf dem zweigeteilten Wappenschild.

Der fünfarmige Leuchter weist einerseits auf die Ottilienlegende, andererseits auf die fünf Kontinente hin. Der rote Hintergrund symbolisiert die Liebe Gottes. Ein Netz darunter steht für das Netzwerk der internationalen Klöster.

Hinter dem Schild ist ein Stab mit einem Scheibenkreuz abgebildet, das die zahlreichen aus der Mission hervorgegangenen Diözesen abbildet. Das Kreuz ist ein Benediktuskreuz und steht so für den benediktinischen Orden.

Anschrift

Missionsbenediktiner 
Abtei Münsterschwarzach

Schweinfurter Str. 40
97359 Münsterschwarzach 

Kontakt

Telefon: 09324/ 20 275
Fax:  09324/ 20 494
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Bankverbindung

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