Sommerserie: Abtei entdecken

Auf Social Media und der Website mehr über interessante Orte im Kloster erfahren, die Gäste besuchen können.

Mit einem besonderen Social-Media-Format will die Abtei Münsterschwarzach Gästen, Besucherinnen und Besuchern das Kloster näher zeigen. In einer Themenwoche werden immer bestimmte Bereiche der Abtei genauer vorgestellt, die für die Öffentlichkeit zugänglich und besonders interessant sind. Zunächst täglich auf Facebook und Instagram in Beiträgen und Stories, am Ende der Themenwoche dann gesammelt auf der Website.

In der ersten Augustwoche ging es dabei um das Torhaus mit Informationszentrum, Museum und Klosterbrunnen, den neuen Kirchplatz, die Abteikirche und die Krypta. 

Das Torhaus ist das älteste Gebäude der Abtei aus dem Jahr 1652 und wurde erst kürzlich saniert. Im Torhaus sind auch Klosterpforte und Infozentrum untergebracht, in dem die Gäste in einer Dauerausstellung mehr über das Leben und Arbeiten der Münsterschwarzacher Mönche erfahren können. Im Raum gegenüber kann am Klosterbrunnen Rast gemacht werden.

Zum Sitzen lädt auch das Mobiliar aus der Klostermanufaktur auf dem Kirchplatz ein. Die Sitzgruppen wurden in Zusammenarbeit mit dem Kunstatelier von P. Meinrad Dufner gefertigt, ebenso das Bonzemodell des Abteigeländes. Anfassen erwünscht, denn bewusst wählte der Künstlermönch ein Material, das bei Berührungen eine glänzende Patina erhält: " Je mehr wir uns von Besuchern, von Gästen berühren lassen, desto mehr können auch wir Mönche, unsere Abtei neuen Glanz bekommen."

Vom Kirchplatz aus kann die Abteikirche besichtig werden. Barrierefreien Zugang gibt es über die Rampe rechts. Der Kirchenbau selbst stammt aus dem Jahr 1938 vom Architekten Albert Boßlet, die Vorgängerkirche von Balthasar Neumann wurde im Zuge der Säkularisation zerstört. Die markanten Seitenaltäre sind besonderen Heiligen gewidmet, die Kirche selbst Christus dem Erlöser geweiht. Das große Auferstehungskreuz fällt direkt in den Blick von Besuchern, die die Kirche bei einer Führung auch näher kennen lernen können. Kerzen können in der kleinen Kreuzwegkapelle links neben dem Eingang angezündet werden.

Links neben dem Tabernakel führt ein Abgang zur Krypta, vorbei am Sarkophag von Abt Plazidus Vogel, dem ersten Abt der Wiederbegründung von 1913. Dort befinden sie Reliquien der heiligen Felizitas, der Patronin des Klosters. Die Fenster wurden 2005 vom verstorbenen Künstlerpater Polykarp Uehlein geschaffen. "Das Blau ist ein Vorhang, der sich vor die Fenster zieht, sich öffnet und wieder schließt. Es ist Nacht, die den Tag hineinlässt, Verheißung des Lichtes um den Altar. Die Nacht ist tief und verzweigt und von Lichtern durchschossen", schrieb er über den Farbverlauf von blau zu ocker zu blau.

Herzlich sind Besucherinnen und Besucher auch zur Mitfeier der Gottesdienste eingeladen. Die Zeiten finden sich hier:

https://abtei-muensterschwarzach.de/beten/gottesdienste/gottesdienstzeiten 

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