Format "Frag den Mönch" bietet spannende Einblicke
Wie ist es im Kloster zu leben? Diese und viele weitere Fragen haben Menschen, wenn sie auf einen Mönch treffen. Nicht immer besteht die Möglichkeit, direkt eine Antwort einzuholen. Daher gibt es in der Abtei Münsterschwarzach das Veranstaltungsformat „Frag den Mönch“. Regelmäßig können Menschen mit einem der Brüder ins Gespräch kommen und dabei offen Fragen zur Abtei, dem Orden und dem Mönchsleben stellen.
Auch beim Termin Ende April bestand reges Interesse. Dieses Mal vertrat P. Zacharias Heyer die Glaubensgemeinschaft. Bei den Interessenten, alles Frauen in der Runde, handelte es sich um Kursteilnehmerinnen aus dem Gästehaus. Prinzipiell ist die Veranstaltung aber offen. Wer sich beim Termin auf dem Klostergelände befindet und Interesse hat, ist willkommen.
Die Gruppe nutzte die Gelegenheit und legte gleich mit den ersten Fragen los. Diese drehte sich um den Abt. Wie kommt man in das Amt und welche Aufgaben hat er? P. Zacharias berichtete, wie die Wahl durch die Ordensgemeinschaft erfolgt und was es für den aktuellen Abt Michael Reepen bedeutet, als geistlicher Leiter zu wirken. Daran anknüpfend kam die Frage, wie die wirtschaftliche Führung der Abtei aussieht – gerade auch mit Blick auf deren Größe. P. Zacharias stellte die Rolle des Cellerar vor, der sich um diesen Bereich kümmert. Aktuell hat P. Christoph Gerhard diese Funktion inne, davor viele Jahre P. Anselm Grün.
Auch mit Blick auf den persönlichen Lebensweg ins Kloster hakten die Besucherinnen nach. P. Zacharias erzählte von den verschiedenen Stationen – angefangen vom Religions-Leistungskurs in der Schule mit bis hin zum Pilgern auf dem Jakobsweg – die ihn nach Münsterschwarzach führten. Weitere Fragen betrafen die Oblatengemeinschaft sowie das Stundengebet. Zum Abschluss gab es dieses Mal einen Rollentausch in der Gruppe. Die Teilnehmerinnen berichteten über ihre Erfahrung mit der Abtei sowie über ihren aktuellen Kurs im Gästehaus.