Die Abtei beim Katholikentag 2026
Viele Begegnungen am Stand und bei Veranstaltungen prägen das Großevent
Tag 3
Wie die Zeit verfliegt: schon war der letzte Tag auf der Kirchenmeile angebrochen. Das Team am Stand gab noch einmal alles. Vor dem Glücksrad bildete sich erneut eine lange Schlange. Viele Menschen folgten dem Ruf der Glocke zum Stundengebet. Am Tag drei war zudem die Klostermanufaktur vor Ort und präsentierte ausgewählte Stücke ihrer Arbeit. Als weiterer Anziehungspunkt erwies sich Br. Alois. Er präsentierte (nicht nur) das Motto des Katholikentages in Schönschrift.
Bereits am Morgen startete die Band des Egbert-Gymnasiums am Marktplatz durch. Die Herausforderung, als erste Gruppe Menschen an die Bühne des Bistums zu locken, meisterten die Schülerinnen und Schüler mit Bravour. Die eingängigen Songs ernten großen Applaus. Viele Zuhörer zückten das Handy und filmten den Auftritt.
Die Mönche waren auch am Samstag bei vielen Veranstaltungen präsent. P. Anselm Grün und Dr. Corinna Paeth sprachen über Erschöpfung und Frustration bei Mitarbeitenden im kirchlichen Dienst. P. Zacharias Heyer lud gemeinsam mit der Band Sternallee ein, bei guten Worten und wohltuenden Ritualen Kraft zu schöpfen. P. Wolfgang Sigler und Philippa Haase ermutigten bei ihrem Workshop, sich vernünftig und klug abzugrenzen. Die Botschaft: es ist okay, müde zu sein. Dabei spielt auch Geduld eine wichtige Rolle, ob mit sich selbst oder anderen Menschen.
Am Abend luden die Münsterschwarzacher Benediktiner gemeinsam mit den Schwestern vom Kloster Schwanberg zur Vesper ein. Die Leitung übernahmen Abt Michael Reepen und Priorin Sr. Ursula Buske. Bereits vor Beginn waren alle Plätze in der Mutterhauskirche der Erlöserschwestern besetzt. Selbst im Vorraum und auf der Treppe zur Empore feierten noch Menschen den Gottesdienst mit.
Tag 2
Auch am zweiten Tag gab es immer wieder bange Blicke in Richtung Himmel. Doch mit wenigen Ausnahmen blieb es trocken. Vielleicht war das einer der Gründe, warum auf der Kirchenmeile reges Treiben herrschte. Die Abtei Münsterschwarzach konnte sich auf jeden Fall nicht über mangelnden Besuch beklagen. Schnell sprach sich herum, dass jeder Dreh am Glücksrad einen Gewinn versprach. Das führte immer wieder zu langen Schlangen vor dem Zelt der Missionsbenediktiner.
Die geistlichen Impulse fanden ebenfalls großen Anklang. Immer zur vollen Stunde feierten Mönche und Gäste das Stundengebet. Gemeinsam mit anderen Ordensständen stimmten die Brüder um 12.00 Uhr „Großer Gott, wir loben dich“ an. Viele Menschen schlossen sich spontan dem Gesang an – ein Moment, der Gänsehaut erzeugte.
Der Bereich für die Klosterbetriebe befand sich am Freitag fest in der Hand des Vier-Türme-Verlags. Besucherinnen und Besucher konnten in den Büchern stöbern und Neuerscheinungen entdecken. Am Vormittag unterstützte Andrea Hendrich mit ihren Engelskarten das Standteam. Ein weiterer Höhepunkt: P. Anselm Grün nahm sich am Mittag Zeit für Gespräche und Fotos. Zudem signierte er das eine oder andere Buch.
Beim Veranstaltungsprogramm wirkte P. Anselm gleich doppelt mit. Am Morgen lud er gemeinsam mit Prof. Dr. Barbara Schmitz zum Bibeldialog ein. Im vollbesetzten Dom gab es Impulse und Austausch zu einer Bibelstelle aus dem Buch Jesaja. Abends trat er gemeinsam mit Wolfgang Abendschön und Akzente in der Neumünsterkirche auf. Großer Andrang herrschte bei der Gesprächsrunde mit P. Christoph Gerhard und Astronaut Gerhard Thiele am Nachmittag. Beide sprachen zum Thema „Ein Tag ohne Himmel. Über die Bedeutung des Weltalls und des Jenseits“.
Tag 1
Dunkle Wolken begleiteten den Auftakt am Stand der Abtei Münsterschwarzach auf der Kirchenmeile. Der Regenguss am Donnerstagmorgen verhieß erst einmal nichts Gutes. Doch kurz darauf übernahm die Sonne das Regime und brachte viele Gäste an den Klosterstand. Dort erwartete die Besucherinnen und Besucher abwechslungsreiche Aktionen. Zudem gestalteten die Mönche der Abtei auch das Veranstaltungsprogramm aktiv mit.
„Ora et labora“ – unter dem benediktinischen Motto konnten die Menschen in die Klosterwelt eintauchen. Einen Teil des Standes betreuten die Mönche. Dabei luden sie zum Stundengebet und zum Austausch auf dem gemütlichen Sofa ein. Auch das Glücksrad fand reichlich Anklang bei Groß und Klein, gab es doch viele Preise direkt aus der Abtei zu gewinnen. Im zweiten Teil des Standes stellten sich die Klosterbetriebe vor. Am Donnerstag war der Fair-Handel mit einer Auswahl an Produkten vor Ort. Betriebsleiterin Luisa Burger beantwortete Fragen rund um den Laden und dessen Sortiment. Es bestand zudem die Möglichkeit, fair gehandelten Kaffee zu verkosten.
Ein musikalisches Highlight gehörte ebenfalls zum Programm. Br. Julian Glienke schaute zweimal mit Schülern aus Hanga (Tansania) am Stand vorbei. Dort musizierte die Gruppe mit Geigen und Gitarren, was das Publikum mit reichlich Applaus honorierte. Weihbischof Paul Reder machte bei seinem Rundgang auf der Kirchenmeile ebenfalls einen Zwischenstopp bei den Münsterschwarzachern Missionsbenediktinern. Am Nachmittag besuchte Abt Michael Reepen den Stand und kam mit den Gästen ins Gespräch.
Im Veranstaltungsprogramm erwies sich der Vortrag von P. Anselm Grün als besonderes Highlight. Vor dem Veranstaltungsort bildete sich eine lange Schlange. Das Thema „Aus der Hoffnung leben. Gestärkt und mutig in die Zukunft gehen“ traf einen Nerv beim Publikum. P. Anselm bot dazu eine Vielzahl an Impulsen – ob philosophisch, auf eigenen Erfahrungen basierend oder mit Blick auf zahlreiche Begegnungen. Ein Anliegen äußerte er schon zu Beginn seines Vortrags. Mit Blick auf den aktuellen Katholikentag wünsche er sich die Kirche als Sauerteig der Hoffnung für die Gesellschaft. Musikalische Akzente setzte die Band Sternallee bei der Veranstaltung.
Im Zentrum Junge Lebenswelt engagierte sich das Team von Junges Münsterschwarzach gemeinsam mit der KJA (Kirchlichen Jugendarbeit) Mainfranken. Tagsüber erwarteten Glücksrad und Boulderwand die Jugendlichen. Am Donnerstagabend stand zudem unter dem Motto „Geduld.Bewährung.Hoffnung“ ein Abendsegen auf dem Programm. Auch wenn das Wetter sich wieder verschlechterte, lauschten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Worten von P. Wolfgang Sigler und Br. Lukas Grote. Interaktive Elemente und die Möglichkeit zum Austausch fanden großen Anklang.




















































