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Die Abtei beim Katholikentag 2026

Viele Begegnungen am Stand und bei Veranstaltungen prägen das Großevent

Dunkle Wolken begleiteten den Auftakt am Stand der Abtei Münsterschwarzach auf der Kirchenmeile. Der Regenguss am Donnerstagmorgen verhieß erst einmal nichts Gutes. Doch kurz darauf übernahm die Sonne das Regime und brachte viele Gäste an den Klosterstand. Dort erwartete die Besucherinnen und Besucher abwechslungsreiche Aktionen. Zudem gestalteten die Mönche der Abtei auch das Veranstaltungsprogramm aktiv mit.  

„Ora et labora“ – unter dem benediktinischen Motto konnten die Menschen in die Klosterwelt eintauchen. Ein Teil des Standes betreuten die Mönche. Dabei luden sie zum Stundengebet und zum Austausch auf dem gemütlichen Sofa ein. Auch das Glücksrad fand reichlich Anklang bei Groß und Klein, gab es doch viele Preise direkt aus der Abtei zu gewinnen. Im zweiten Teil des Standes stellten sich die Klosterbetriebe vor. Am Donnerstag war der Fair-Handel mit einer Auswahl an Produkten vor Ort. Betriebsleiterin Luisa Burger beantwortete Fragen rund um den Laden und dessen Sortiment. Es bestand zudem die Möglichkeit, fair gehandelten Kaffee zu verkosten.

Ein musikalisches Highlight gehörte ebenfalls zum Programm. Br. Julian Glienke schaute zweimal mit Schülern aus Hanga (Tansania) am Stand vorbei. Dort musizierte die Gruppe mit Geigen und Gitarren, was das Publikum mit reichlich Applaus honorierte. Weihbischof Paul Reder machte bei seinem Rundgang auf der Kirchenmeile ebenfalls einen Zwischenstopp bei den Münsterschwarzachern Missionsbenediktinern. Am Nachmittag besuchte Abt Michael Reepen den Stand und kam mit den Gästen ins Gespräch.

Im Veranstaltungsprogramm erwies sich der Vortrag von P. Anselm Grün als besonderes Highlight. Vor dem Veranstaltungsort bildete sich eine lange Schlange. Das Thema „Aus der Hoffnung leben. Gestärkt und mutig in die Zukunft gehen“ traf einen Nerv beim Publikum. P. Anselm bot dazu eine Vielzahl an Impulsen – ob philosophisch, auf eigenen Erfahrungen basierend oder mit Blick auf zahlreiche Begegnungen. Ein Anliegen äußerte er schon zu Beginn seines Vortrags. Mit Blick auf den aktuellen Katholikentag wünsche er sich die Kirche als Sauerteig der Hoffnung für die Gesellschaft. Musikalische Akzente setzte die Band Sternallee bei der Veranstaltung.

Im Zentrum Junge Lebenswelt engagierte sich das Team von Junges Münsterschwarzach gemeinsam mit der KJA (Kirchlichen Jugendarbeit) Mainfranken. Tagsüber erwarteten Glücksrad und Boulderwand die Jugendlichen. Am Donnerstagabend stand zudem unter dem Motto „Geduld.Bewährung.Hoffnung“ ein Abendsegen auf dem Programm. Auch wenn das Wetter sich wieder verschlechterte, lauschten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Worten von P. Wolfgang Sigler und Br. Lukas Grote. Interaktive Elemente und die Möglichkeit zum Austausch fanden großen Anklang.