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Modernes Design mit tiefer Symbolik

Christian Elsen freut sich über Primizkelch und Hostienschale

Kelch und Hostienschale nehmen in der katholischen Liturgie eine besondere Rolle ein. Die Sakralgeräte finden bei der Eucharistiefeier – bei Wandlung und Aufbewahrung von Wein und Brot – ihren Einsatz. Regelmäßig treffen Anfragen zur Fertigung von liturgischen Gefäßen bei der Gold- und Silberschmiede ein. Zu den Kunden zählt auch Christian Elsen. Sein Anliegen: ein Primizkelch sowie eine dazu passende Hostienschale.

In der katholischen Kirche hat es Tradition: viele Priester verfügen über einen persönlichen Kelch, der sie ein Leben lang begleitet. Auch Christian Elsen wollte seine Primiz, die erste Heilige Messe als Hauptzelebrant nach der Priesterweihe, mit eigenen liturgischen Gefäßen feiern. Beim Team der Gold- und Silberschmiede fand er die passende Unterstützung. Die Experten begleiteten ihn vom Entwurf bis zur Übergabe der Sakralgeräte. Immer im Fokus standen dabei die Wünsche des Kunden.

Andreas Jurowski übernahm die Planung und erstellte eine 3D-Skizze der Gefäße zur weiteren Abstimmung. Auf diese Weise ließ sich der Entwurf sehr schnell finalisieren. Die Gestaltung ist an den Barock angelehnt, aber stark stilisiert. Das verleiht Kelch und Schale eine schlanke, moderne Anmutung. Nach der Freigabe konnte Michael Hornung mit der Umsetzung starten. Als Material kam für die liturgischen Gefäße Silber zum Einsatz, das später noch vergoldet wurde. Die liturgischen Gefäße wurden in aufwändiger Handarbeit aus dem Metall getrieben. Ein Stellstift sorgt beim Kelch für besondere Stabilität, um zu verhindern, dass sich die einzelnen Teile im Lauf der Zeit lockern.

Verschiedene gestalterische Elemente setzen nicht nur Akzente, sondern verleihen eine tiefergehende Symbolik. Der Fuß von Kelch und Schale ist quadratisch gearbeitet. Der Übergang in die runden Formen steht für die Wandlung vom Irdischen ins Göttliche. Beim Primizkelch bilden emaillierte Ringe nicht nur eine Abgrenzung zwischen Kuppa und Fuß. Die insgesamt drei roten Zwischenringe stehen für die Dreifaltigkeit. Dieser Gestaltungsakzent findet, in reduzierter Form, auch bei der Schale Einsatz. Das Ergebnis sorgte beim Kunden für Begeisterung. „Herzlichen Dank für die Anfertigung meines gelungenen Primizkelchs und der dazu passenden Schale! Er hätte nicht besser sein können, mir gefallen der Kelch und die Schale wunderbar“, brachte Christian Elsen seine große Freude zum Ausdruck.