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Partnerschaft sehen und spüren

Bronzeplaketten aus Münsterschwarzach für Würzburg, Mbinga und Óbidos

Bereits seit vielen Jahren besteht die Partnerschaft der Diözese Würzburg mit den Bistümern Mbinga in Tansania und Óbidos in Brasilien. Mit dem Wunsch, die enge Verbundenheit sichtbar zu gestalten, wandte sich Alexander Sitter von der Diözesanstelle Weltkirche an die Goldschmiede in Münsterschwarzach. Das Ergebnis: drei Bronzeplaketten, die alle Wünsche des Kunden erfüllen.

Ob Weltjugendtag oder gemeinsame Besuche der Bischöfe – in den letzten Jahren fand ein reger Austausch zwischen Deutschland, Tansania und Brasilien statt. Die gegenseitigen Treffen dienten als Inspiration, das Miteinander nicht nur zu feiern, sondern auch erlebbar zu machen. So entstand die Idee, eine Plakette erstellen zu lassen.

Alexander Sitter kam mit einer ersten Vorstellung im Gepäck nach Münsterschwarzach. Dort stieß er beim Team der Goldschmiede auf offene Ohren. Durch den gemeinsamen Austausch nahm das Projekt konkrete Formen an. Eine Skizze von Goldschmied Andreas Jurowski visualisierte die Ideen. Die Zusammenarbeit erlebte Alexander Sitter als produktiv und partnerschaftlich.

Entstanden sind in dem Prozess drei Bronzeplaketten mit jeweils 30 Zentimeter Durchmesser. Die angedeutete Weltkugel zeigt die Kontinente und Standorte der diözesanen Partner. Linien verbinden die Städte. Zu jedem Ort gibt es ein passendes Symbol: Trauben für Würzburg, Kaffeebohnen für Mbinga und Paranüsse für Óbidos. Nach der Freigabe durch den Kunden erfolgte der Bronzeguss.

 „Das Material soll es ermöglichen, die Partnerschaft mit allen Sinnen zu erleben“, erklärt Alexander Sitter. „Wir wollen, dass die Menschen vor Ort sich nicht nur die Details anschauen, sondern unser Miteinander auch spüren. Daher ist das Berühren der Plakette ausdrücklich erlaubt. Die Bronze erfährt dabei natürlich Abnutzung, aber das macht das Ganze erst richtig lebendig.“

Die Übergabe an die Diözesanbischöfe erfolgte bereits am 10. Mai im St.-Kilians-Dom. Dort sind die Plaketten während des Katholikentags zu sehen. Danach machen sich zwei der Bronzetafeln auf dem Weg nach Brasilien und Tansania – als sichtbares Zeichen einer gelebten Partnerschaft.