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„Wasser marsch“ in der Abtei

Übung auf dem Abteigelände bereitet auf den Ernstfall vor

Die Klosterfeuerwehr hat gemeinsam mit den Freiwilligen Feuerwehren Stadtschwarzach und Münsterschwarzach den Ernstfall geprobt. Im Mittelpunkt der Übung standen verschiedene Einsatzszenarien. Dabei ging es nicht nur um den ordnungsgemäßen Umgang mit den Gerätschaften. Die Feuerwehr-Teams nutzten den Nachmittag darüber hinaus, um ihre Zusammenarbeit weiter zu stärken.

Das Gelände der Abtei bot den Feuerwehrmännern und -frauen das passende Umfeld, um sich auf den Notfall vorzubereiten. „Die Umbauarbeiten im Kloster haben sich für uns als Glücksfall erwiesen“, erklärte Br. Jan Nepomuk Heil OSB, stellvertretender Löschgruppenleiter der Klosterfeuerwehr. „Auf diese Weise steht uns zum einen sehr viel Platz zur Verfügung. Zum anderen haben wir deutlich mehr Möglichkeiten, welche Szenarien wir proben können.“

Aufgrund des Leerstandes ließ sich der dritte Stock des Südflügels komplett vernebeln. So konnte der Rettungseinsatz unter realistischen Bedingungen – inklusive Atemschutzgerät – nachgestellt werden. Ein Schwerpunkt lag auf der Rettung von Menschen aus dem fiktiven Brandherd. Zudem galt es, eine Person über die Feuerwehrleiter in Sicherheit zu bringen. Auch die Feuerlöschschläuche kam zum Einsatz, um die Brandbekämpfung zu üben.

Nach getaner Arbeit ließen die Feuerwehren den Nachmittag gemeinsam ausklingen. Bei Getränken und einer Brotzeit tauschten sich die Anwesenden rege aus. Abt Michael Reepen nutzte die Gelegenheit, um sich persönlich zu bedanken. „Wir freuen uns über die sehr gute Zusammenarbeit mit den Freiwilligen Feuerwehren vor Ort“, betonte er. „Das ehrenamtliche Engagement ist nicht selbstverständlich. Daher bedanke ich mich herzlich für den Einsatz. Die geleistete Arbeit ist sowohl für die Abtei als auch die Gemeinde sehr wertvoll.“