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Weihnachtsprojekt 2025: das Chesongoch Hospital bedankt sich

Krankenhaus in Kenia erfolgreich nach Überschwemmung unterstützt

Eine Naturkatastrophe hatte die Mission der Tutzinger Schwestern im Kerio-Tal stark beschädigt. Die Benediktinerinnen benötigten dringend Unterstützung beim Wiederaufbau des Krankenhauses.

Seit über 50 Jahren bieten die Schwestern in dieser abgelegenen Region grundlegende soziale und gesundheitliche Dienstleistungen an. Was vor über 50 Jahren als kleines Gesundheitszentrum begann, hat sich zu einem Krankenhaus mit qualitativ hochwertiger Versorgung entwickelt. Es verfügt über eine Notfallversorgung, eine Geburtshilfe- und Kinderstation sowie zwei Operationssäle. Die Kapazität der Klinik umfasst 75 Betten.

In der Nacht auf Allerheiligen hatten heftige Regenfälle und Schlammlawinen Sturzfluten in den umliegenden Bergen ausgelöst. Das Wasser strömte durch das Tal, zerstörte Häuser, Bäume und die Infrastruktur des Krankenhauses. In der Umgebung gab es auch einige Todesopfer. Konvent und Kindergarten blieben Gott sei Dank verschont. Glücklicherweise gelang es den Schwestern und dem Krankenhauspersonal, alle Patienten rechtzeitig in das Kloster zu evakuieren.

Um die Stromversorgung sicherzustellen, wurde ein neuer Generator benötigt. Das alte Gerät ging in den Wassermassen verloren. Der Ambulanzwagen wurde von den Fluten mitgerissen. Eine Reparatur ist wahrscheinlich nicht möglich. Das Krankenhausgelände wurde von Schlamm und entwurzelten Bäumen befreit. Zudem war eine grundlegende Renovierung des Gebäudes nötig, damit das Krankenhaus so schnell wie möglich wieder in Betrieb gehen konnte.

Die Schwestern haben trotz aller Herausforderungen an ihrem Glauben festgehalten. „Wir vertrauen darauf, dass Gott uns führt und morgen ein besserer Tag sein wird. Wir sind von Herzen dankbar für jegliche Unterstützung“, so Schwester Rosa Pascal, die Priorin der Gemeinschaft.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!