Die Benediktsregel

RB 30,2

Benediktsregel
30. Kapitel
2. Daher gelte: Knaben und Jugendliche oder andere, die nicht recht einsehen können, was die Ausschließung als Strafe bedeutet,


Anders als heute waren zur damaligen Zeit auch Jüngere (ab 15 Jahren) im Kloster.
Für sie soll etwas anderes gelten, weil sie ein anderes Verständnis haben.

Tagesliturgie

1. Lesung Sir 44, 1-2.3b-4.7.10.14-15 bzw. Dan 2, 31-45

1 Der Väter Lobgesang Preisen wir nun die berühmten Männer, unsere Väter der Abstammung nach. 2 Viel Herrlichkeit hat der Herr geschaffen, seine Größe von Ewigkeit her: 3 Herrscher in ihren Königreichen und namhafte Männer mit Macht, Ratgeber mit ihrem Verständnis, Verkünder mit Prophezeiungen; 4 Anführer des Volkes durch Ratschläge und durch das Verständnis für die Bildung des Volkes - weise Worte sind in ihrer Erziehung; all diese wurden durch Generationen hindurch geehrt und in ihren Tagen wurde ihnen Ruhm zuteil. 10 Aber diese waren Männer des Erbarmens, deren gerechte Taten nicht vergessen worden sind. 14 Ihre Leiber sind in Frieden bestattet worden und ihr Name lebt für Generationen. 15 Von ihrer Weisheit werden Völker erzählen und ihr Lob verkündet die Versammlung. sind erloschen, sobald sie starben. Sie sind, als wären sie nie gewesen, und ebenso auch ihre Kinder. Jene aber sind die ehrwürdigen Männer, deren Hoffnung nicht vergeht. Bei ihren Nachkommen bleibt ihr Gut, ihr Erbe bei ihren Enkeln. Ihre Nachkommen halten fest an ihrem Bund und ebenso ihre Kinder, um der Väter willen. Ihre Nachkommen haben für immer Bestand, ihr Ruhm wird niemals ausgelöscht. Ihr Leib ist in Frieden bestattet, ihr Name lebt fort von Geschlecht zu Geschlecht. Von ihrer Weisheit erzählt die Gemeinde, ihr Lob verkündet das versammelte Volk.

Evangelium Lk 10, 1-9 bzw. Lk 21, 5-11

1 Danach suchte der Herr zweiundsiebzig andere aus und sandte sie zu zweit vor sich her in alle Städte und Ortschaften, in die er selbst gehen wollte. [1] 2 Er sagte zu ihnen: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden! 3 Geht! Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. 4 Nehmt keinen Geldbeutel mit, keine Vorratstasche und keine Schuhe! Grüßt niemanden auf dem Weg! 5 Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als Erstes: Friede diesem Haus! 6 Und wenn dort ein Sohn des Friedens wohnt, wird euer Friede auf ihm ruhen; andernfalls wird er zu euch zurückkehren. 7 Bleibt in diesem Haus, esst und trinkt, was man euch anbietet; denn wer arbeitet, ist seines Lohnes wert. Zieht nicht von einem Haus in ein anderes! 8 Wenn ihr in eine Stadt kommt und man euch aufnimmt, so esst, was man euch vorsetzt. 9 Heilt die Kranken, die dort sind, und sagt ihnen: Das Reich Gottes ist euch nahe!

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